
Innenabdichtungen von undichten Gasleitungen mit vorgeschriebener Zulassung der Gaswerke Hamburg nach DIN-DVGW / TRGI
Das hierbei angewandte Verfahren ermöglicht die Abdichtung ohne aufwändige Leitungserneuerungen, und somit verbundene Stemmarbeiten. Der Zeitaufwand, und die damit anfallenden Kosten sind gegenüber einer herkömmlichen Rohrerneuerungen erheblich günstiger.
Das von uns angewandte Verfahren ist von den Gaswerken vorschriftsmäßig zugelassen und vom Hersteller zertifiziert.

An alle Gasentnahmestellen werden Wartungshähne eingeschraubt und an der tiefsten Stelle der Hauptleitung wird ein Anschlußhahn eingebaut. Verschmutzungen im Rohr (z.B. gelöste Rostpartikel) werden ausgeblasen.

Die Leitung wird mit der Pumpe mit PRODORAL® R6-1 gefüllt. Das PRODORAL® R6-1 wird anschließend unter bestimmtem Druck in die Gewinde eingepresst.

Nach Befüllung der Leitung wird die Gasleitung an sämtlichen Wartungsarmaturen entlüftet. Die gefüllte Leitung bleibt unter Druck stehen.

Das eingefüllte PRODORAL® R6-1 wird über den Anschlusshahn abgelassen. Das überschüssige Dichtmittel wird von oben nach unten mit Hilfe von "Molche" durch die Leitung gedrückt.

Das Gebläse wird an die Leitung angeschlossen. Die Trocknungszeit ist abhängig von der Lufttemperatur und der Größe der Leitung.

Die Dichtheitsprüfung wird unter Neubedinungen durchgeführt. Das heißt Prüfdruck 130 mbar. Nach dem Temperaturausgleich darf der Prüfdruck während der anschließenden Prüfdauer von mindestens 10 min. nicht fallen.